Zum Schluss sogar noch Kunststückchen…


24.09.2016
Wacker – TGS Hausen 3:0 (25:12, 25:19, 25:23)
Wacker – SSG Langen 3:0 (26:24, 25:17, 25:7)

Zwei glatte 3:0-Heimsiege – das hat es schon lange nicht mehr bei uns gegeben. Neue Liga – neues Glück. Oder sollte man besser sagen: …macht uns glücklich… Mit drei Saisonsiegen stehen wir erst einmal ganz oben in der Tabelle. Nur noch DSW IV ist ebenfalls ungeschlagen.

Die neuen Gegner sind uns alle völlig unbekannt (bis auf den BSC…). Man hört zwar einiges, aber gespielt werden muss alles erst einmal. Beide Gegner waren wie erwartet abwehrstark und stellungssicher, aber unsere Maxime lautete, unser Spiel zu spielen: „Druff un dewitt!“ Wobei Trainer theo sein Rotationsprinzip durchzog. Und uns natürlich die Aufschlagstärke half. Bille legte im ersten Satz bei 10:10 los – und verließ die Position I erst bei 22:10! Im zweiten Satz durfte Chris gleich an die Angabe – udn legte ein 7:0 vor! Das „rettete“ uns durch die Sätze eins und zwei, weil die Gegnerinnen doch einige Lücken in unserer Abwehr fanden. Ganz zäh wurde es im dritten Satz. Scheinbar klare Führungen (11:5 (Auszeit bei 12:11), 19:13) wurden fahrlässig wieder verspielt. Dazu bekam SaScha Kreislaufprobleme (Edith kam als Zuspielerin), Inge war ausgepumpt (Britta kam), und der taktische Wechsel von Chris für Christiane an der Angabe nutzte diesmal nichts. Bei 22:22 hatte uns Hausen eingeholt – Auszeit! Die wie so oft half. Wir rissen uns die letzten drei Punkte zusammen und den Satz (= Sieg) noch mit 25:23 an uns.

Auch im zweiten Spiel wollte SaScha auf der Bank bleiben. Kerstin übernahm also das Zuspiel mit Edith diagonal. Konzentriert gingen wir das Spiel an (7:3), dann zeigte sich Langen aber sehr gut eingestellt und spielte unorthodox, aber erfolgreich. Über 9:6 lagen wir plötzlich 12:15 hinten (Auszeit). Nach dem 19:19 wogte der Satz hin und her – 20:20, 21:21, 22:22 (Inge kam bei 21:22 für Sabine), 23:23 – dann Satzball für Langen! Auszeit theo. Und der Langener Aufschlag ging ins Netz… Christiane machte den Sack mit zwei guten Angaben zu. Puh…!!
Dennoch träger Start in Satz zwei bis zum 2:5. Nach einer Auszeit lief es langsam besser. Kerstin bei 6:7 und Bille bei 11:11 sorgten mit je vier Angabenpunkten dafür, dass wir dranblieben bzw. davonzogen. Nun endlich, nach eineinhalb umkämpften Sätzen, hatten wir den jungen SSG-Mädels den Zahn gezogen. Mit nun variablem Angriffs- und besserem Stellungsspiel. Fast ohne Gegenwehr ergab sich Langen nun, auch weil Kerstin in Satz drei ihre Angabenserie vom 0:1 zum 9:1 hinlegte und Edith sowie Sabine mit vier und fünf Punkten nachlegten.
In der Schlussphase gelangen dann noch einige „Kunststücken“: Chris haute einen Ball von der II mit links durch den Block, Sabine machte mit einem Aufschlag von unten ein Ass, und Kerstins Angriffsbagger landete genau im Eck. Lob gab es auch von SSG-Trainerin Susanne: „Meine Mädels sind es nicht gewohnt, dass jemand platziert die Linie langschlagen kann“, meinte sie zu den Angriffen von vor allem Bille, Christiane und Edith. Aber auch Inge haute nun rechts und links am Block vorbei, und die Lobs von Britta und Sabine saßen nun.
So dass alle zufrieden an den Sekt und in die Kneipe gehen konnten…
Es spielten: Inge Beierlein, Sabine Cölsch, Christiane Hahn, Kerstin Kremeier-Falk, Sibylle Lotz, Chris Plaka, Britta Rudolph, Sabine Schade, Edith Thissen